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Bericht zum Werkstattgespräch „Grenzwertbildung im Strahlenschutz"

Prof. Dr. Heidi Foth, Institut für Toxikologie, Universität Halle-Wittenberg
Prof. Dr. Heidi Foth, Institut für Toxikologie, Universität Halle-Wittenberg

Grenzwerte beeinflussen unseren Alltag. Ob im Verkehr oder hinsichtlich Lärmregelungen, jeder von uns kam mit Sicherheit schon etliche Male mit Grenzwerten in Kontakt. Doch wie entstehen solche Werte?

Um diese Frage drehte sich das Werkstattgespräch „Grenzwertbildung im Strahlenschutz“, am 27. Januar 2015, im Haus der Kulturen in Braunschweig. Das Werkstattgespräch wurde im Rahmen der vom BMBF geförderten, interdisziplinären Forschungsplattform „ENTRIA – Entsorgungsoptionen für radioaktive Reststoffe“ durchgeführt und hatte zum Ziel, Grundlagenwissen zu vermitteln und eine disziplinübergreifende Diskussion zur Grenzwertbildung im Strahlenschutz anzuregen. Dementsprechend kamen die Referenten aus verschiedenen Fachdisziplinen und erläuterten bspw. die Vorgehensweise der Grenzwertsetzung, die Maßstäbe zur Bewertung der Dosen und auch die Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Normierung der Grenzwerte.

Als Ergebnis der Veranstaltung kristallisierten sich zwei Thesen heraus:

  • Die Grenzwertsetzung erfordert immer die Beachtung des Kontexts und der Schutzziele.
  • Bestehende Unsicherheiten müssen in und mit der Öffentlichkeit kommuniziert werden.

Insgesamt bot das Werkstattgespräch viel Input und Diskussionsstoff. Zudem wurden interessante und relevante Fragen aufgeworfen, die in die weitere Arbeit der Forschungsplattform ENTRIA einfließen werden. Die Veranstaltung wird in einem kleinen Tagungsband dokumentiert.

Vertiefende Dokumente zum Werkstattgespräch: