Logo Leibniz Universität Hannover
Logo: Entsorgungsoptionen für radioaktive Reststoffe: Interdisziplinäre Analyse und Entwicklung von Bewertungsgrundlagen
Logo Leibniz Universität Hannover
Logo: Entsorgungsoptionen für radioaktive Reststoffe: Interdisziplinäre Analyse und Entwicklung von Bewertungsgrundlagen
  • Zielgruppen
  • Suche
 

Inter- und Transdisziplinarität bei der Entsorgung radioaktiver Reststoffe

Initiiert vom stellvertretenden Projektsprecher Ulrich Smeddinck und in Zusammenarbeit mit den weiteren Herausgebern Sophie Kuppler und Saleem Chaudry entsteht derzeit ein Sammelband, der verschiedene Arbeiten von ENTRIA-Wissenschaftlern enthalten wird.

Dieser Sammelband soll zur Halbzeit von ENTRIA Grundlagen schaffen, die für die Synthese am Ende des Forschungsprozesses genutzt werden können. Durch die Mitarbeit an dem Sammelband sollen vor allem den Bearbeiterinnen und Bearbeitern und dem Nachwuchs Möglichkeiten gegeben werden, über die eigene Disziplin und die disziplinübergreifende Zusammenarbeit zu reflektieren und zu publizieren. Ulrich Smeddinck: „Neben der vorgegebenen Projekt-Organisation von ENTRIA ist der Sammelband ein zentrales Projekt, um Inter- und Transdisziplinarität zu reflektieren und zu leben, um Auseinandersetzungen wie Ergebnisse auch nach außen zu dokumentieren und verfügbar zu machen!“

Der Band ist in drei Teile gegliedert:
Teil 1, "Die Disziplinen, Ihr Verhältnis zur Interdisziplinarität und der Beitrag zur Entsorgung radioaktiver Reststoffe", legt durch disziplinäre Auseinandersetzungen mit dem Forschungsgegenstand die Grundlagen für die weitere interdisziplinäre Arbeit.
Geplante Beiträge:

  • Daniel Häfner: Politikwissenschaft und Nuclear Waste Governance
  • Volker Mintzlaff: Der Beitrag der Geowissenschaft zur Tiefenlagerung radioaktiver Abfälle
  • Volker Metz: Interdisziplinäre Analysen von Entsorgungsoptionen für radioaktiver Reststoffe – der Beitrag geo-chemischer Analysen
  • Ulrich Smeddinck: Atomentsorgung und „robuste“ Rechtswissenschaft – Zugleich zum intradisziplinären Verständnis von Multi-, Inter- und Transdisziplinarität
  • Frank Tawussi/Erik Pönitz: Strahlenschutz

Teil 2, "Beispiele für Inter- und Transdisziplinarität bei der wissenschaftlichen Vorbereitung der Endlagersuche", beschreibt die interdisziplinäre Zusammenarbeit und zeigt ihren Nutzen für die aktuelle Forschung auf. Gleichzeitig wird ein Ausblick auf die weiteren Arbeiten gegeben.
Geplante Beiträge:

  • Anne Eckhardt/u.a.: Risikolandschaft
  • Sebastian Willmann/Philipp Schmidt: Das Konzept der „Freiwilligkeit“ bei der Entscheidung für einen Endlagerstandort – eine philosophische und rechtswissenschaftliche Betrachtung
  • Achim Brunnengräber/Ulrich Smeddinck: Möglichkeiten und Grenzen der Vereinheitlichung wissenschaftliche Begriffe in der interdisziplinären Zusammenarbeit
  • Klaus J. Röhlig/Peter Hocke: Safety Case, Interdisziplinarität und Transdisziplinarität
  • Moritz Riemann/Dennis Köhnke: Interdisziplinarität als Induktion – Von Ingenieuren und Philosophen

Teil 3, "Beiträge zur Synthese von Wissen und Forschung", präsentiert Beiträge, die die Herausforderung der Synthese aufgreifen und als Grundlagen für die Synthese der ENTRIA-Ergebnisse hilfreich und wegweisend sein sollen.
Geplante Beiträge:

  • Saleem Chaudry/Elmar Plischke: Beispiel für Synthese-Versuche national und international
  • Armin Grunwald: Wissensintegration auf dem Weg zur Entsorgung hoch radioaktiver Abfälle

Der Sammelband erscheint im Herbst 2015 im Verlag Springer Vieweg.