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Logo: Entsorgungsoptionen für radioaktive Reststoffe: Interdisziplinäre Analyse und Entwicklung von Bewertungsgrundlagen
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Karlsruher Institut für Technologie - Institut für Nukleare Entsorgung (INE)

Am 1. Oktober 2009 entstand das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) als Zusammenschluss des Forschungszentrums Karlsruhe und der Universität Karlsruhe und wurde damit zu Europas größter Forschungs- und Lehreinrichtung

Die Arbeiten des Instituts für Nukleare Entsorgung (INE) im KIT fokussieren in Forschung und Lehre auf naturwissenschaftlich/technische Aspekte der Endlagerung radioaktiver Reststoffe, der Immobilisierung hochradioaktiver Abfälle, möglicher alternativer Entsorgungswege wie z.B. das Partitioning & Transmutation-Konzept (P&T), sowie des individuellen Strahlenschutzes. Hierzu stehen im INE einzigartige Labors und Methoden zur Verfügung, um das Verhalten radioaktiver Stoffe für verschiedene Entsorgungskonzepte experimentell und theoretisch aufklären und prognostizieren zu können. Im Bereich der Strahlenschutzforschung werden computerbasierte Verfahren entwickelt, um die Strahlenexpositionen einzelner Personen bei bestimmten Verfahrens- und Arbeitsabläufen genauer als bisher ermitteln zu können.

Damit liefert INE wissenschaftliche Beiträge zu ENTRIA, die eine Grundlage für den risikobasierten Vergleich von Entsorgungsoptionen darstellen. ENTRIA eröffnet jedoch anders als andere Forschungsprojekte die Möglichkeit, naturwissenschaftlich/technische Arbeiten unmittelbar in einen sozialwissenschaftlich/politischen Kontext zu stellen. Gerade für junge Wissenschaftler/Wissenschaftlerinnen ermöglicht ENTRIA damit einen interdisziplinären Zugang zu einem hochrelevanten Forschungsgebiet, das einen wichtigen Teilaspekt der in Deutschland verfolgten „Energiewende“ behandelt.

Arbeitspakete (AP) des INE im ENTRIA-Projekt