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Logo: Entsorgungsoptionen für radioaktive Reststoffe: Interdisziplinäre Analyse und Entwicklung von Bewertungsgrundlagen
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Warum ENTRIA

Meinungen und Erwartungen:

PD Dr. Achim Brunnengräber, FU Berlin

  • Weil der gesellschaftliche Großkonflikt „Atomare Endlagerung“ auch die Wissenschaft vor ganz neue Herausforderungen stellt.

Prof. Dr.-Ing. Harald Budelmann, Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz, TUBS

  • Erarbeitung und unvoreingenommene Diskussion von bautechnischen und betrieblichen Lösungskonzepten für eine langzeitige obertägige (Zwischen-)lagerung als konsequente Alternative/Weiterentwicklung zu untertägiger Endlagerung mit Rückholoption.
  • Offene interdisziplinäre Abwägungsdiskussion zwischen einem endgültigen, vermeintlich sicheren, über Generationen verantwortbaren, geologischen Endlager ohne jegliche Reversibilitätsmöglichkeit gegenüber Lösungen mir Rückholbarkeit unter verschiedenen Randbedingungen unter Nutzung technischer Barrieren und einer Verantwortungsweitergabe über Generationen.

Dipl.-Sozialwiss. Cord Drögemüller, Institut für Radioökologie und Strahlenschutz, LUH

  • Die interdisziplinäre Herangehensweise ist notwendig, eine stärkere Betrachtung öffentlicher Belange erforderlich und aufgrund der Unabhängigkeit und Authentizität der beteiligten Wissenschaftler erwarte ich konstruktive Forschungsergebnisse der Plattform.

Dr. Anne Eckhardt, risicare GmbH, Schweiz

  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit, neue, teils überraschende Erkenntnisse
  • Bietet die seltene Chance, sich über einen längeren Zeitraum intensiv mit verschiedenen Entsorgungsoptionen auseinanderzusetzen
  • Junge Leute für ein Thema zu gewinnen, das uns noch weit in die Zukunft hinein beschäftigen wird

Dipl.-Wirt.-Ing. Marco Franz, TUB-IRW

  • Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu begleiten und gestalten.  Herausforderungen praxisnah erfahren.
  • Regelmäßiger wissenschaftlicher Austausch zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der unterschiedlichen Disziplinen.

M.A. Daniel Häfner, FU Berlin

  • Weil Gestaltungsmöglichkeiten im gesamtgesellschaftlichen Diskurs völlig neu gedacht werden müssen, damit ein gesellschaftlicher Konsens überhaupt erst möglich wird.

Dr. Peter Hocke, Karlsruhe, KIT-ITAS

  • Technikfolgenabschätzung ist immer auch das Denken in Alternativen.
  • Nach dem Skandal um die Asse und den damit zusammenhängenden Vorgängen gewann die Frage nach der Rückholbarkeit bereits deponierter Nuklearabfälle neue Brisanz.
  • Mich interessiert, welche Vor- und Nachteile andere Optionen als die des wartungsfreien Tiefenlagers haben, wie diese zu untersuchen und wie sie fachlich zu bewerten sind. Zivilgesellschaftlich-wissenschaftliches Abwägen ist dabei eine Herausforderung.

Dipl.-Ing. Dennis Köhnke, Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz, TUBS

  • Offene, unvoreingenommene, interdisziplinäre  Diskussion der drei Entsorgungsoptionen
  • Erarbeitung, Erweiterung und Verbesserung von Lagerungskonzepten
  • Blick über den Tellerrand“ durch den interdisziplinären Austausch - Kennenlernen von  Arbeitsweisen und Methoden der unterschiedlichen Fachrichtungen

Dipl.-Geol. Claudia König, LUH-IRS

  • Die Vernetzung der verschiedenen Perspektiven auf die Endlagerungsproblematik ist eine Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Arbeit an langfristig tragfähigen Entsorgungskonzepten.
  • interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Mitarbeit an aktueller und bedeutender Umweltschutzfragestellung

M.Sc. Sophie Kuppler, Karlsruhe, KIT-ITAS

  • Verständnis der Thematik „Entsorgung“ in ihrer wissenschaftlich-technischen Vielfalt und ihren komplexen sozialen Bedeutungen und (Neben-)Folgen verbessern.
  • Die erarbeiteten Forschungsergebnisse in der Wissenschaft interdisziplinär und im Dialog mit der interessierten Öffentlichkeit zu reflektieren. Das bedeutet sich der Herausforderung zu stellen, diese Ergebnisse in einem hochgradig konfliktbehafteten Umfeld als verwertbares Wissen zur Verfügung zu stellen.

M.Sc. Xiaoshuo Li, Department of Repository Systems, TUC

  • Simulationscode für Langzeitsicherheitsanalyse weiterentwickeln und verbessern
  • Erfahrung mit dem Interfachlichen Forschungsprojekt sammeln
  • Mehr Kommunikationsmöglichkeiten mit den Kollegen aus den anderen Disziplinen
  • Gelegenheit für die Vorstellung unserer Forschungsergebnisse bei internationalen Veranstaltungen

Dipl.-Ing. Manuel Reichardt, Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz, TUBS

  • Durch das ernsthafte Untersuchen der obertägigen Lagerung als mögliche Alternative für die (temporäre) Lagerung radioaktiver Abfallstoffe einen ingenieurwissenschaftlichen Beitrag für die ergebnisoffene, interdisziplinäre Diskussion in der Forschungsplattform zu leisten
  • Die in der Zukunft zu erarbeitenden Ergebnisse der ENTRIA-Plattform sehe ich als Hilfestellung für den gesellschaftlichen und politischen Entscheidungsprozess zur Findung einer Endlageroption, die gegenüber Nachfolgegenerationen hinsichtlich der Sicherheit von Lagerstandorten und/oder Handlungsmöglichkeiten zur Rückholung und Überwachung verantwortbar ist

M.A. Moritz Riemann, CAU-Kiel

  • Ziel sollte die möglichst glimpfliche Abwicklung des Atomzeitalters sein
  • Die Demokratie kann an der partizipativen Öffnung des Suchverfahrens lernen und wachsen
  • Die interdisziplinäre Zusammenarbeit bietet das Potential, auch den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu verbessern
  • Aus Aporien lernen heißt den Mut des Eingeständisses, nicht jedes Problem lösen zu können

Dipl.-Pol. Ulf Roßegger, Braunschweig, TUBS

  • Erkenntnisgewinn und Lernen aus interdisziplinärer (Projekt-)Zusammenarbeit
  • sich mit einem konfliktgeladenen und gesellschaftlich relevanten Themengebiet/Problembereich auseinandersetzen zu können
  • Mitarbeit an Ansätzen für den Umgang mit radioaktiven Abfällen/Reststoffen, die als Entscheidungsgrundlage dienen sollen

PD Dr. Ulrich Smeddinck, Institut für Rechtswissenschaften, TUBS

  • Möglichkeit, an der Lösung eines drängenden gesellschaftlichen Problems mitzuwirken
  • Ein neues Forschungsfeld zu gestalten
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit

M.Sc. Frank Tawussi, LUH-IRS

  • Konstruktives Zusammenwirken von Sozial-, Ingenieur- und Naturwissenschaften
  • Vereinigung von wissenschaftlicher Sachlichkeit und gesellschaftlichem Empfinden
  • Lösungsansätze zu einer aktuellen Problematik finden